Es gibt ihn noch! Spam per Fax.

Spam Fax in Handschrift

Ja ich habe noch eine Faxnummer. Fürs geschäftliche. Allerdings kommt da nur aller Jahre mal noch ein Fax an. Um so Erstaunter war ich heute morgen. Ein Fax! Natürlich gibt es an der Leitung kein Faxgerät mehr. Es ist die Umleitung einer unserer Rufnummern auf eine externe Faxnummer die dann das Fax in das Mail Postfach sendet. Es wird also kein wertvolles Thermopapier vergeudet. Wie früher.
Das Fax könnt ihr ja als Bild sehen. Handschriftlich mit einer persönlichen Anrede, die auch noch passte, und mit einem Hinweis auf eine Domain. Und da hört bei mir das Verständnis für die Spammer ganz auf. Eine Domain in einem Fax zu bewerben ist doch nun wirklich 90er. Soll ich die etwa abtippen? Geht ja nicht anzuklicken liebe Spammer.
Also diesmal nicht, probiert es vielleicht später nochmal.

P.S.: Die Absender Nummer ist die +49 69287244609

Euer Andi

Umweltverschmutzung durch das Buna Werk 1982

Blick auf das Buna Werk 1982

Beim Erinnern an das Ende der DDR und den angeblich verpassten Chancen der Wende sollte man nicht vergessen das keine Grundlage mehr da war. Hier mal zwei Fotos die ich 1982 aus dem Fenster unseres Wohnheimes gegenüber den Buna Werken gemacht habe. Das Fenster musste man öffnen dazu. Die Scheibe war eine graue Fläche und keiner nahm den sinnlosen Kampf gegen den Dreck aus der Karbid Produktion auf. Die Dächer der umliegenden Häuser waren richtig grau, alles war grau. Mit einer Kalkschicht (Calciumhydroxyd, gelöschter Kalk) bedeckt. Die Stammarbeiter im Karbid waren auch grau! Im Werk stank es an jeder Ecke anders und die alten Bunaer erzählten uns das keiner mehr genau weiß welche Chemie Leitungen auf welcher Rohrbrücke wohin führten. Keine Unterlagen mehr seit dem Krieg und neu wurden keine Pläne angelegt. Alles lief auf Verschleiß. Im Karbid selbst kam eines Tages eine riesige Leitung von der Decke. So 5m Durchmesser und über die ganze Halle gehend. Zum Glück war gerade Schichtwechsel und keiner wurde verletzt. Ja das sind so meine Erinnerungen an die Weltklasse Wirtschaft der DDR. Und die Umweltverschmutzung war nicht mehr zu leugnen. Problem war, daß keine Änderung in Sicht war. Es ging weiter so. Augen zu und durch… Was weiß ich was die Verantwortlichen damals gedacht haben. Haben sie gedacht?
Der helle Punkt in dem Dreck ist übrigens die Sonne! Es war eigentlich ein schöner Tag.

Blick auf das Buna Werk 1982

Blick auf das Buna Werk 1982

Blick auf das Buna Werk 1982

Blick auf das Buna Werk 1982